Architektur- und Lieferprozesse (FAQ)
Zentrale technische und operative Fragen zu unseren Fertigungsmodulen, der ERP- und Level-2-Automatisierungsanbindung, dem Projektmodell, der Inbetriebnahme sowie den SLA-Prozessen.
01 — Unternehmens-FAQ
Technische und operative Fragen
Die Plattform arbeitet über REST API, OData, RFC/BAPI, IDoc oder Datenbank-Views bidirektional mit Ihrer ERP-Schicht zusammen. Sie liest Fertigungsaufträge, Stücklisten und Arbeitspläne ein und schreibt Rückmeldungen, Stillstände, Materialverbrauch und Bestandsbewegungen in Echtzeit in Ihr System zurück.
Statt starrer Lizenzbeschränkungen pro Benutzer oder Bedienstation arbeiten wir mit einem transparenten, umfangsbasierten Projektmodell, das sich nach den eingeführten Modulen, den ERP-/Automatisierungsschnittstellen und dem vereinbarten SLA-Supportlevel richtet. Nach einem technischen Analysegespräch erstellen wir ein werksbezogenes Leistungs- und Budgetangebot.
Für eine Pilotlinie oder ein Pilotlager dauert die Einführung typischerweise 4 bis 8 Wochen: 1 Woche Architekturanalyse, 1–2 Wochen Daten- und Signal-Mapping sowie 2–4 Wochen Einrichtung, Praxistest im Werk und Benutzerschulung. Die Dauer hängt vom Vorbereitungsgrad der ERP- und Felddatenquellen ab.
Unterstützt werden On-Premise-, Private-Cloud- und hybride Installationsmodelle. Die interaktiven Simulationen auf dieser Website nutzen isolierte synthetische Referenzdaten; produktive Kundendaten verlassen niemals Ihr Unternehmensnetzwerk.
Ja. Das Einlesen erfolgt in Echtzeit über OPC UA, OPC DA, Modbus TCP, S7, JDBC oder bestehende SCADA-/Level-2-REST- und SOAP-Endpunkte. Die erfasste Shopfloor-Telemetrie wird in den Schichten MES, Digital Twin und 3D Warehouse in einem einheitlichen Datenmodell zusammengeführt.
Ja. Dank der herstellerunabhängigen Architektur lässt sich die Lösung in jedes Enterprise-ERP, WMS oder werksinterne Individualsystem integrieren und bei Bedarf auch über strukturierte CSV/Excel-Importe betreiben.
Die interaktiven Simulationen im Web laufen mit isolierten Beispieldaten direkt im Browser, damit Sie die Maskenergonomie unmittelbar prüfen können. Bei einer Werksinstallation werden sämtliche Masken, Geschäftsregeln, Berechtigungsmatrizen und Schnittstellen an Ihre reale ERP- und SPS/SCADA-Infrastruktur angebunden.
Lokale Transaktionspufferung und asynchrone Nachrichtenwarteschlangen halten die Bediener-Cockpits während geplanter ERP-Wartungen oder kurzzeitiger Netzwerkunterbrechungen in Betrieb; gepufferte Buchungen werden nach Wiederverbindung automatisch abgeglichen.
Ja. Jedes Modul (APS, MES, 3D-Digital-Twin, 3D-Warehouse) kann einzeln auf Basis Ihrer vorhandenen ERP-/WMS-Daten in Betrieb genommen und schrittweise auf weitere Linien oder Werke ausgedehnt werden.
Im Rahmen des vertraglich definierten Unternehmens-SLAs bieten wir Remote- und Vor-Ort-Engineering-Support, Warteschlangen- und Performance-Audits sowie Release-Updates innerhalb geplanter Wartungsfenster.